Die Europäische Zentralbank (EZB) belässt ihren Leitzins wie an den Finanzmärkten erwartet bei 1,5 Prozent. Die Gründe für den Beschluss wird EZB-Präsident Jean-Claude Trichet wie üblich am Nachmittag vor der Presse erläutern. Beobachter hoffen dabei auf Hinweise auf den weiteren Kurs der EZB.
Seit Tagen bangen Chen und seine Familie, jetzt könnte es für den blinden chinesischen Bürgerrechtler endlich außer Landes gehen. Der 40-Jährige wartet nach eigenen Angaben am Pekinger Flughafen auf seinen Reisepass und ist sicher: In Kürze kann er nach New York abfliegen.
Seit Wochen gibt es kaum ein anderes Thema als den Börsengang von Facebook. Als es dann soweit ist, fällt das Interesse geringer aus als erwartet. Das liegt wohl auch daran, dass die Broker kurz nach Start der Aktie "blind" handeln mussten. Die US-Börsenaufsicht geht dem Problem jetzt auf den Grund.
Bei ersten Gesprächen während des G8-Gipfels wird deutlich: Mit ihrem Spar-Credo steht Kanzlerin Merkel ziemlich alleine da. US-Präsident Obama will ebenso wie die europäischen Partner Frankreich, Italien und Großbritannien die Konjunktur ankurbeln. Die Industrienationen werden sich am Ende wohl auf eine recht allgemein gehaltene Erklärung einigen.
Bis tief in die Nacht sitzen sich die Tarifpartner gegenüber, am frühen Morgen dann die Einigung: In der Metallbranche in Baden-Württemberg gibt es ab Mai 4,3 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber wollen, dass der Abschluss bundesweit gilt. Die IG Metall, zwar zufrieden mit dem Ergebnis, bleibt noch zurückhaltend.
Vielleicht ein historischer Tag für die Raumfahrt: Das kalifornische Unternehmen SpaceX will erstmals einen kommerziell produzierten Transporter zur Internationalen Raumstation ISS schicken. Ein Unterfangen mit vielen Risiken.
Beinharte Typen lassen sich von unterkühlten Damen nicht abschrecken - sie nehmen die Herausforderung an. Wer mehr von butterweichem Gemüt ist, lenkt lieber ein. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut. Denn selbst die Meteorologen sind sich einig: Sonne kommt!
Süßer Sirup, süße Kugeln: In vielen Großstädten gibt es das Modegetränk Bubble Tea mittlerweile zu kaufen. Nun hat eine deutsche Krankenkasse eindringlich vor den Kalorienbomben gewarnt.
Vor vier Monaten kenterte das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia". 32 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben - darunter zwölf Deutsche. In wenigen Tagen beginnt die gefährliche Bergung.
Zum Börsenstart von Facebook geben die US-Börsen weiter nach. Die zuvor spürbare Euphorie um das soziale Netzwerk weicht schnell der Enttäuschung. Außerdem trüben die Probleme der Eurozone die Stimmung.
Spar-Kanzlerin Merkel, Wahlkampf-Präsident Obama, "wild card" Hollande und ein machtloser Medwedew aus Russland - das ist nur die Hälfte der Köpfe, die beim G8-Gipfel in Camp David aufeinandertreffen. Alle haben ihre eigenen Probleme, müssen aber in Sachen Eurokrise, Syrien-Konflikt und Afghanistankrieg gemeinsam Position beziehen. Eine Bestandsaufnahme.
Facebook sollte nicht nur einer der größten Börsengänge aller Zeiten, sondern auch einer der glanzvollsten werden. Daraus wird aber nichts. Nur dank massiver Stützungskäufe durch die beteiligten Banken fallen die Aktien des soziale Netzwerks nicht unter ihren Ausgabekurs.
Nur ein Missverständnis? Die griechische Regierung sagt, Kanzlerin Angela Merkel habe ein Referendum über den Verbleib des verschuldeten Landes im Euro vorgeschlagen. Berlin dementiert das scharf.
Die Nominierung der Republikaner hat Romney sicher, und so langsam scharen sich auch seine Vorwahl-Gegner um ihn. Doch die Unterstützung fällt recht unterschiedlich aus: Vom aktiven Wahlkampf bis zum kalkulierten Schweigen.
Der Börsengang von Facebook sorgt nicht nur an der Wall Street für Gesprächsstoff, sondern dominiert auch die Kommentarspalten der Presse. Und sowohl in New York als auch in den Redaktionen herrscht Skepsis vor.
US-Präsident Barack Obama und Frankreichs Präsident François Hollande erhöhen den Druck auf Berlin: Ziel des G-8-Gipfels müsse eine auf mehr Wachstum ausgerichtete Politik sein.
Das Urteil zum Protest von Hertha BSC gegen das skandalöse Relegations-Rückspiel bei Fortuna Düsseldorf ist verschoben. Nach den bisherigen Zeugenaussagen ist das Bild unklar: Während die Hertha-Spieler von massiver Angst berichten, erhebt Hauptzeuge Wolfgang Stark schwere Vorwürfe gegen Berliner Profis. Wer ihn als Schiedsrichter derart attackiere, könne keine Todesangst gehabt haben.
In der Sportgerichtsverhandlung zum Skandalspiel von Düsseldorf hat es am Freitag keine Entscheidung gegeben. Nach sechseinhalbstündiger Verhandlung war klar: Das Urteil fällt erst am Montag.
Volksabstimmung oder nicht? Noch vor kaum einem Jahr spricht sich die Bundesregierung strikt gegen ein Referendum der Griechen über ihren Verbleib in der Euro-Zone aus. Diese Haltung soll sich nun schlagartig geändert haben. Das behauptet zumindest die Regierung in Athen.
Der Gesundheitskonzern Fresenius hält bei der geplanten Übernahme der Krankenhauskette Rhön-Klinikum seinen Zeitplan und unterbreitet den Aktionären eine Übernahmeofferte. Eine Nachbesserung des Angebots schließt der Dax-Konzern aus.